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Ethanol - So wichtig könnte es für die Automobilbranche werden!


Warum das Ethanol so wichtig wird

Ethanol, oder vornehmlich Bio-Ethanol, ist eigentlich industriell hergestellter Alkohol, der im Bereich alternativer Energieformen und -träger in den letzten Monaten und Jahren verstärkt an Zuspruch und Bedeutung gewinnt. Er gilt als regenerativer Energielieferant, auch wenn für seine Herstellung selbst wiederum Energie eingesetzt und verwendet werden muss.

Ethanol in der Herstellung

Hergestellt wird das Bioethanol aus einer Vielzahl von stärke- wie zuckerhaltigen Pflanzen, u.a. Roggen, Weizen, Mais, Kartoffeln oder Zuckerrüben. Aus diesen wird Alkohol extrahiert und zwar durch die Dehydration der durch die Gärung der Pflanze entstandenen Hefe.

So wird der alternative Energieträger aus Kartoffeln, Mais und Co hergestellt. Ein ziemlich einfacher wie kostengünstiger Prozess mit einem großen Outcome. ... und genau hier liegt der Vorteil des Bioethanols für die Automobilbranche.

Bioethanol und seine Vorteile für die Branche

Das gebraute Alkoholgemisch wird heutzutage mittlerweile zu jedem Benzingemisch hinzugegeben. Der jeweilige Anteil an Bioethanol ist dabei immer kenntlich gemacht. Normales Super Benzin hat durchschnittlich bis zu 5% Anteil an Bioethanol, während das E10 mit bis zu 10% Bioethanol versetzt ist. Das E85 hat sogar einen Anteil von 85% und enthält damit nur 15& Benzin.

Wird Benzin mit Ethanol versetzt, vermengt und somit verdünnt führt dies ökonomisch zu einem vergünstigten Kraftstoffliterpreis. Doch das ist nur der positive Side-Effekt. Denn es steigt darüber hinaus die Leistung des Fahrzeuges. Das Bioethanol ist eine aus der F1 Welt stammende Gabe an den Otto-Normalverbraucher
Der größte Vorteil liegt in der Natürlichkeit des Bioethanol. Es wird nicht nur aus generierbaren, also nachwachsenden und sich reproduzierbaren Rohstoffen gewonnen, auch die Verbrennung des Bioethanol wirkt sich nicht im gleichen Maße schädlich auf die Umwelt aus. Es ist daher nicht verwunderlich, dass im Rahmen der Diskussionen um Kyoto, Diskussionen um Herstellung, Einsatz und Beimischungen von Ethanol in den Tank geführt werden. Der regenerative Treibstoff scheint Potential zu haben. Heiß diskutiert wird er dennoch. So werden seinen Vorteilen beim geringen CO2-Ausstoß, die anfallende CO2 Belastung beim Rohstoffanbau gegenübergestellt.

Amerika wie Kanada fahern bereits seit langem mit Ethanol Zusatz im Tank. Die Amis nennen das Benzin Ethanol Gemisch Gasohol, während die Brasilianer es als asolina Tripo C bezeichnen. Während Amerika mit 10% oder 85% Zusatz an Ethanol im Tank fährt, gilt in Brasilien die Reglementierung auf 25%.

Nachrüsten?

Nicht jedes Auto kann mit dem guten ökologischen Ethanol Kraftstoff fahren. Aber zahlreiche Modelle lassen sich nachrüsten. Was ein Fahrzeug dazu erfüllen muss? Mit Benzin fahren und über eine elektronische Einspritzung verfügen. Hat das Fahrzeug einen Vergaser, so gestaltet sich die Umrüstung schwieriger. Wer Umrüstet muss sich dessen Konsequenzen bewusst sein, denn nach der Umrüstung ist ausschließlich das Fahren mit E10 oder E85 möglich ... und dieser Treibstoff wird noch nicht so flächendeckend in Deutschland und Europa angeboten wie die anderen regulären Kraftstoffe. Mit dem ein oder anderen Kanister im Kofferraum kann diesem Problemchen aber auch für die Deutschlandtour nachgeholfen werden.

Alles kein Problem. Wer jetzt nur noch das passende Auto sucht, der schaut am besten bei mobile.de vorbei.