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Ethanol Forum:PKWs umrüsten -> Mercedes W124 230E M102
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--> PKWs umrüsten --> Mercedes W124 230E M102
 
dj_miracle
erstellte dieses Thema am
03.03.2010 um 23:59 Uhr
 

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Verfasst am 03.03.2010 um 23:59 von dj_miracle
 
 
Hi Jungs,

würde meinen guten, alten 124er gerne "rein" mit E85 betreiben.
Der 102er Motor verfügt über ne KE Jetronic.

Im moment fahre ich ca. 30% E85 Bemischung und alles läuft prima.

In der Theorie müsste ich ja zum Betrieb mit E85 die Bedüsung um 25 - 30% Anfetten. Nun die Frage: Wie mache ich das ganze reversibel, sprich dreh ich an der CO Schraube (beeinflußt bei der KE Ja nicht nur den Leerlauf) oder verdreh das Tastverhältnis komm ich so ohne weiteres nichtmehr zurück auf Sprit.

Mein Ansatz:
Kühlmitteltemp. Fühler manipulieren und kaltlauf vortäuschen (bleibt dann die Lambda Regelung noch aktiv, reicht der "Verstellbereich"), Abgleichstecker KE auf Stufe 5 oder 7.

Hat jemand von euch damit schon Erfahrungen??

Vielen Dank schonmal für eure, hoffentlich zahlreichen, Antworten

Daniel
 
          
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Antworten zum Thema:
Mark86
schrieb am
14.07.2010 um 15:24 Uhr
 

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Verfasst am 14.07.2010 um 15:24 von Mark86 zum Thema:   Mercedes W124 230E M102
 
 
Interessannt, dass der M102 das so abkann.
Beim M103 geht das nicht.

Punkt aus Ende seh ich jetzt grade nicht so.

Mich interessiert schon, ob sich an der Leistung was geändert hat, oder ob er "wie am Gummiband" gezogen fährt, weil er die ganze Zeit in der Lambdaregelung hängt, und was er vorher und nacher verbraucht hat.

Hab mal von einem zu höhren bekommen, dass man nen M103 auch einfach so fahren kann und der tadellos läuft. Der hatte auch Recht.
Hat vorher 18 Liter gebraucht weil eh alles kaputt war und für Bioethanol hat dass dann gepasst, stellte sich später raus *g*.

Erderwärmung? Ich find es ganz schön kalt, draußen.

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Christian_K
schrieb am
14.07.2010 um 17:25 Uhr
 

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Verfasst am 14.07.2010 um 17:25 von Christian_K zum Thema:   Mercedes W124 230E M102
 
 
Hallo Mark-Re , wir haben es genauso wie in der verlinkten Anleitung bei Motor-Talk gemacht.
Der user hat(te) übrigens recht, mit der Schraube stellt man nicht nur das Leerlauf CO ein, sondern es ist der Grundwert für die gesamte Einspritzung. Hatte ich damals beim 2.6er schon herausgefunden gehabt.

Fahrzeug Brabus 3.6 M103 im W201.
Vor änderung einen massiven Leistungsverlust auf Pur-E85 gehabt, Schließwinkeltester dran und Gemischschraube Fetter gestellt bis wieder um 50 rum gependelt ist.
Dazu noch ZZP durch EZL-Stecker auf Pos1 geändert und deutliche Mehrleistung über Benzin gehabt.

Da der Wagen jetzt aber zum Verkauf steht, haben wir das ganze wieder Rückgängig gemacht. Es geht aber auf jedenfall.

Bei meinem 500er werde ich wohl so olle Steuergeräte brauchen, aber naja...
Dieser Beitrag wurde am 14.07.2010 um 17:26:48 von Christian_K editiert.
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Mark86
schrieb am
15.07.2010 um 15:09 Uhr
 

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Verfasst am 15.07.2010 um 15:09 von Mark86 zum Thema:   Mercedes W124 230E M102
 
 
Also, der 300er nimmt das nicht ohne weitere Änderungen an. (Hab da mehrere von).

Zitat:
Der user hat(te) übrigens recht, mit der Schraube stellt man nicht nur das Leerlauf CO ein, sondern es ist der Grundwert für die gesamte Einspritzung. Hatte ich damals beim 2.6er schon herausgefunden gehabt.


Das ist richtig, man stellt daran den "Grundwert" ein. Der Leerlauf CO-Wert ist nur der Referenzwert nach welchem man das einstellt.

Im Prinzip stellt man also den Grundwert nach dem richtigen Leerlauf-CO ein, und nicht den Leerlauf CO wie z.B. an einer Bypassschraube.
Für den Werkstattalltag ist die Aussage "CO-Einstellschraube für Leerlaufgemisch" aber ausreichend, wenn auch technisch gesehen die Aussage "Grundwerteinstellung" richtiger wäre.

Eine richtig chicke KE-Umrüstung erkennt man daran, dass man die Lambdasonndensignalleitung abzieht, nen Lambdatester dran hängt und das Auto ohne Lambdasonde chick läuft und in allen Last und Drehzahlbereichen ohne Sonde noch ein relativ passables Gemisch rausbringt.


Erderwärmung? Ich find es ganz schön kalt, draußen.

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